One Night Stand – aber richtig!

Es gibt viele Gründe für einen gepflegten One Night Stand, allerdings birgt diese Form des „Datens“ mindestens genauso viele Möglichkeiten, den Abend, die ganze nächste Woche oder im schlimmsten Fall größere Teile des eigenen Lebens und des der anderen Person(en) nachhaltig auf ungewünschte Art zu beeinflussen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie das Maximum an Spaß bei einem One Night Stand erleben und gleichzeitig sicher sein können, mögliche ungewollte Folgen auf ein Minimum zu reduzieren.
 

Der Anfang – Das richtige Zuhören

Auch wenn die Wenigsten sich für den Partner für einen One Night Stand entscheiden, weil dieser so toll erzählen kann (kommt allerdings auch vor) sollten Sie doch, bevor Sie gemeinsam die Location wechseln, aus dem, was der Andere sagt, heraus hören, was er/sie wirklich will.
Sätze wie: „Mich hat schon ewig keiner mehr angefasst“ oder auch vordergründig witzig gemeinte Bemerkungen, wie: „Und dann frühstücken wir morgen zusammen!“ sind versteckte Hinweise auf ein emotionales Defizit beim Gegenüber und erhöhen die Gefahr, dass der-/diejenige sich in Sie verliebt und ab dem nächsten Tag ihr Leben zur Hölle zu macht, weil er/sie um jeden Preis einen Platz darin einnehmen will.
Beugen Sie dem also vor, sprechen Sie deutlich aus, dass es nur eine Geschichte für eine Nacht sein wird und lassen Sie im schlimmsten Fall die Gelegenheit liegen, wenn Sie merken, dass diese von einer Gelegenheit zu einer Angelegenheit werden wird!
 

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Die Sicherheitsleine – keine Kontaktdaten

Geben Sie keine privaten Kontaktdaten heraus. Keine Telefonnummern, keine Email-Adressen, im besten Fall benutzen Sie auch nicht ihr Auto (Kennzeichen!) und nicht selten kommt man an so einem Abend auch ohne das Austauschen der Namen aus. Wenn Sie Ihren Namen sagen, belassen Sie es beim Vornamen und wenn Sie es genau nehmen, wollen Sie an so einem Abend ja sexy, ruchlos, abenteuerlich sein, also denken Sie sich am besten gleich einen Vornamen für sich selbst aus. Nehmen Sie einen, der Ihnen gefällt, den Sie vielleicht schon immer tragen wollten und zögern Sie nicht, auch bei Beruf und Lebensumständen so zu flunkern, dass man sie darüber nicht ausfindig machen kann. Das hat zudem den Vorteil, dass Sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen können, was dem Abend eine zusätzliche „magische“ Note gibt.
Malen Sie sich selbst aber nicht zu toll und achten Sie darauf, wieviel vom Gegenüber nachgefragt wird. Denken Sie in dem Fall an das vorherige Kapitel.
 

Sicherheitsleine 2 – das Setting

Es ist ein Anfängerfehler, in den Stammclub/Pub/Whatever auszugehen, am besten noch mit gemeinsamen Freunden, sich dort spontan zu verlieben und mit der Eroberung abzuziehen, während die Freunde oder wenigstens Bekannten mit fragenden Gesichtern und nagenden moralischen Bedenken zurück bleiben.
Natürlich kommt es vor, dass Jemand einen „umhaut“ und man das Ganze nicht geplant hat. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollten Sie aber anfangen, zu planen.
Selbst wenn Sie nicht mit Freunden da sind, es reicht, wenn man Sie kennt und weiß, dass Sie in einer Partnerschaft leben. Vielleicht gibt es eine(n) Dj, Barkeeper, Bedienung die auf Ihren Partner steht. Dann reicht eine Bemerkung beim nächsten gemeinsamen Abend, um Sie in ziemliche Erklärungsnot zu bringen.
Deswegen: Flirten Sie, aber machen Sie deutlich, dass alles weitere an einem anderen Ort geschehen muss. Verabreden Sie sich draußen und verlassen Sie die Location in einem Abstand von mindestens zehn Minuten, am besten als Erster.
Wenn Sie mit dem Vorsatz, einen One Night Stand zu erleben, rausgehen, suchen Sie den an einem Ort, wo niemand Sie kennt und vor Allem:
 

Wählen Sie den richtigen Ort für den One Night Stand

Wenn Sie in einer Beziehung leben, nehmen Sie nie! (auf gar keinen Fall!) einen One Night Stand mit nach Hause! Nicht nur wegen der Gefahr, dort von Selbigem mal unangekündigt mit einer Flasche Sekt und einer Packung Kondome beim familiären Abendessen überrascht zu werden, auch weil die Gefahr „erwischt“ zu werden viel zu hoch ist. Ihre Nachbarn sind vielleicht nachtaktiver als Sie denken. Oder hellhöriger. Es reicht ein kleiner gemeiner Zettel von einem missmutigen Mit-Hausbewohner in Ihrem Briefkasten, um Sie in arge Bedrängnis zu bringen. Überraschende Begegnungen im Treppenhaus, auf der Straße vor dem Haus oder ein langes Haar in einer unbekannten Farbe an der falschen Stelle sind der Teufel im Detail das man schnell übersieht. Gehen Sie im allerbesten Fall an einen neutralen Ort und leisten Sie sich lieber das Hotelzimmer für eine Nacht, als ein Leben lang Wiedergutmachungszahlungen an ihre Beziehung!
 

Zu guter Letzt: Der gesunde Menschenverstand

Ein One Night Stand ist vor allem dann ein erfüllendes Erlebnis, wenn man in den Tagen danach nicht das nagende Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben, oder sogar einen quälenden Juckreiz mit sich herum trägt. Beachten Sie die oben stehenden Regeln, um den Abend mit einem guten Gefühl zu beginnen und übertreiben Sie es im Vorfeld weder mit dem Alkohol, noch beim Akt an sich mit der Genügsamkeit, denn auch wenn Kondome ein Muss sind und Sie diese vielleicht nicht leiden können, besteht der Reiz beim Fremdgehen ja im Erlebnis des Neuen und dieses Neue riecht, schmeckt und fühlt sich anders an als das Gewohnte und lässt sich mit Händen, Lippen und der Nase perfekt gummifrei erleben.
Lassen Sie sich auf dieses Neue richtig ein und genießen Sie es, Ihr Nervensystem wird so angefixt sein, dass Sie das kleine Stückchen Gummi im Zentrum völlig vergessen und die nächste Tage statt der nagenden Zweifel ein Lächeln mit sich herum tragen.

 
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