Wie schütze ich mein Seitensprung-Profil vor Hackern?

Spätestens seit dem Hackerangriff auf die Seitensprungagentur Ashley Madison fragen sich viele besorgte Mitglieder, was sie tun können, um Ihr Profil vor derartigen Angriffen zu schützen.

Die Daten eines Seitensprung-Profils sind brisant und wenn die eigene Ehefrau oder der Ehemann etwas von diesem Profil erfahren, ist der Ärger gross. Noch grösser jedoch kann der Ärger sein, wenn die Daten ganz öffentlich gemacht werden und die eigene Reputation auf dem Spiel steht. Dieses Szenario erlebten wir im Sommer 2015, als sich ein amerikanischer Pfarrer aufgrund der Blossstellung seiner Ashley-Madison-Daten gar das Leben nahm.

Was können Sie also tun, um Ihre Daten vor einer derartigen Blossstellung zu schützen?

 

Es gibt keine Sicherheit

Um es vorweg zu nehmen: kein Portal dieser Welt ist vor Hackerangriffen gefeit. Sogar die offizielle Website der Bundesrepublik Deutschland wurde unlängst Opfer einer Cyberattacke und war daraufhin für mehrere Stunden lang offline. Dieses Beispiel zeigt, dass selbst die bestgeschützten Webseiten unserer Regierung nicht sicher sind. Wie sollte es dann erst ein Seitensprungportal sein.

Sie können also auf derartigen Portalen nie sicher sein, dass Ihre Daten dort in guten Händen sind. Daher braucht es eine andere Strategie. Wir sagen Ihnen was Sie tun müssen, um Ihre Daten aus dem Seitensprung-Profil zu schützen.

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Anonymisierte Daten

Sind die Daten nicht sicher, muss man sie verschlüsseln. Das ist eine einfache Erkenntnis aus der Informatik. Und Sie sollten Sie für Ihr Profil auf einem Seitensprungportal anwenden. Anonymisieren Sie Ihre Profilangaben dahingehend, dass Sie anhand Ihrer Angaben für Aussenstehende nicht erkennbar sind. Dies sollten Sie ohnehin beherzigen. Denn: stellen Sie sich vor, Sie begegnen auf einem Seitensprungportal Ihrer eigenen Chefin und anhand Ihrer Daten erkennt sie Sie sofort? Schon aus diesem Grund sollten Sie bei Ihren Angaben immer etwas schwammig bleiben.

 

Niemals Namen und Adresse angeben

Auch wenn die meisten Portale Zeter und Mordio schreien: geben Sie nie Ihre wahre Identität in einem Seitensprungprofil preis. Es gibt keinen Grund, warum Sie irgendwo Ihren Namen und Ihre Adresse angeben sollten. Das geht niemanden etwas an. Verändern Sie Ihre Daten geringfügig, so dass das Gesamtbild stimmig bleibt. Wenn Sie Holger heissen, machen Sie einen Heiner aus sich, wohnen Sie an der Hauptstrasse 16a, dann heisst die Adresse neu Nebengasse 15b, sind Sie am 29. Mai 1978 geboren, dann verändern Sie Ihr Geburtsdatum auf den 15. Juni 1978. Aber Vorsicht: machen Sie sich niemals um Jahre jünger, das fliegt spätestens beim ersten Date auf und dann haben Sie verloren!

Kleine Veränderungen Ihrer Profilangaben sind normalerweise kein Problem und somit können Sie Ihre Anonymität wahren. Auch beim Nickname und Passwort sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht erkannt werden können. Haben Sie ein seltenes Hobby, dann sollten Sie mit Ihrem Nickname nicht darauf Bezug nehmen. Wählen Sie ausserdem ein neutrales Passwort, und verwenden Sie nie die Geburtstdaten Ihrer Kinder oder sonst etwas, womit man auf Sie schliessen könnte.

 

Geben Sie nicht zu viel von sich Preis

Dies ist unser allgemeiner Tipp: verraten Sie in Ihrem Profil noch nicht zu viel über sich. Beschreiben Sie sich vage und verschweigen Sie Dinge, anhand denen Sie eventuell erkannt werden könnten. Entfernen Sie sich jedoch nie zu weit von der Wahrheit. Gewisse Dinge, die Sie zweifelsfrei identifizieren könnten, können Sie auch getrost verschweigen. Sie haben dann später beim ersten Date immer noch genügend Gelegenheit, aus Ihrem Leben zu erzählen.

 

Vorsicht bei eMail-Adressen

Normalerweise müssen Sie bei Ihrer Anmeldung auf einem Seitensprungportal eine gültige eMail-Adresse angeben und die Anmeldung dann auch von dieser eMail-Adresse aus bestätigen. Aber seien Sie vorsichtig und nutzen Sie auf keinen Fall Ihre Geschäfts-eMail. Dass Sie ebenso auch Ihr gängige private eMail-Adresse für derartige Zwecke niemals nutzen dürfen, sollte genauso klar sein.
Uns hat es nach dem letzten Ashley Madison-Crash sehr überrascht, wie viele Mitglieder sich dort mit Ihrer Firmen-Adresse angemeldet haben. Das war besonders hart für die Betroffenen, weil damit nicht nur der vollständige Name sondern auch noch der Arbeitgeber offengelegt waren. Schlimmer gehts eigentlich nicht!
Daher sind neben Vorsicht auch noch Kreativität gefragt. Eine bestehende Mailadresse kommt für eine Anmeldung auf einem Seitensprungportal eigentlich nicht in Frage. Legen Sie sich eine neue Mailadresse zu und überlegen Sie genau, wie diese Adresse lauten soll. Idealerweise nehmen Sie einen Fantasienamen und garnieren ihn mit diversen Ziffern. Nehmen Sie aber auch hier keine echten Geburtsdaten oder exotische Hobbies, da Sie darüber eventuell identifizierbar wären.

 

Anonyme Zahlungsmodalitäten auf Seitensprungportalen

Dies ist der kritischste Moment: Spätestens bei der Einzahlung der Abogebühren oder Credits, müssen Sie aufpassen, dass Sie keine Spuren hinterlassen. Zahlungen mit Kreditkarte bergen meist das Risiko dass Sie Ihre kompletten Personendaten angeben müssen. Es geht aber auch anders. Die meisten seriösen Seitensprungportale bieten echte anonyme Zahlungsarten an. So können Sie bei der Bezahlung der Seitensprungdienste anonym bleiben:

Bareinzahlung

Bei der Bareinzahlung bleiben Sie wirklich anonym, daher empfehlen wir diese Zahlungsart für alle Seitensprungportale. Gemäss unseren Recherchen sind Bareinzahlung bei allen gängigen Seitensprungagenturen möglich. Die Anonymität des Überweisenden wird vor allem deshalb garantiert, weil das Portal keine Information über den wahren Absender bekommt.

Und so funktionierts: Sie bekommen von Ihrem Seitensprungportal nach der Anmeldung die Informationen zu den jeweiligen Bankverbindungen, meist erhalten Sie noch eine Nummer/Verwendungszweck damit sich die Zahlung  zu Ihrem Profil zuordnen lässt. Die Einzahlung können Sie bei einer beliebigen Bank tätigen, Sie müssen dort kein Konto haben. Sie geben der Bank einfach das Bargeld und den Überweisungsschein. Der Zahlungsempfänger kann nicht einsehen, wer den Betrag überwiesen hat. So bleiben Sie auf jeden Fall anonym.

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie bei Bezahlungen Ihrer Mitgliedschaft auf einem Seitensprungportal am besten immer die Bareinzahlung. So bleiben Ihre Daten auf jeden Fall anonym, sowohl vor Ihrer Ehefrau, als auch vor Hackerangriffen.

Überweisung

Sie können die Mitgliedsbeiträge auch direkt von Ihrem Konto überweisen. Dabei ist anhand des Empfängers nicht erkennbar, dass es sich um Mitgliedsbeiträge an eine Seitensprung-Agentur handelt. Aber Vorsicht: diese Zahlungsart ist nur gegenüber der Ehefrau anonym. Sie sind hierbei nicht gegen einen  Hackerangriff gefeit, da Sie mit der Überweisung auch sämtliche Kontodaten an das Seitensprungportal übersenden. Wir raten daher von einer Banküberweisung ab.

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie für die Überweisung Ihrer Seitensprunggebühren eine andere Zahlungsart. Diese hier ist gegen Hackerangriffe nicht sicher.

Zahlung per Kreditkarte

Die gängigste Zahlungsart ist die per Kreditkarte. Die meisten Mitglieder überweisen Ihre Gebühren auf diese Art. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, da die Kreditkartenfirmen Ihre persönlichen Daten an den Empfänger mitliefert. Einige Seitensprungagenturen haben auf dieses Problem bereits reagiert und arbeiten mit Drittfirmen zusammen, die diese Daten nicht an den Empfänger preisgibt.

Lovepoint.de, Secret.de und JOYclub.de arbeiten mit professionellen Drittunternehmen zusammen, die die Kreditkartenüberweisung anonym und ohne die Übermittlung der Nutzerdaten abwickelt. Der Empfänger bekommt nur eine Meldung dass die Zahlung erfolgreich war. Die Kommunikation mit dem Kreditunternehmen erfolgt dabei ausschliesslich über Identifikationsnummern, anhand derer sich die Buchung zu einem bestimmten Profil zuordnen lässt.

Die Buchung selbst erfolgt anonymisiert. Auf der Kreditkartenabrechnung ist nicht zu erkennen, was Sie im Internet bestellt haben.

Unsere Empfehlung: Falls Sie keine allzu neugierige Ehefrau haben, können wir die Kreditkartenüberweisung durchaus empfehlen. Einzige Einschränkung: Die Seitensprungagentur muss mit einer unabhängigen Drittfirma das Zahlungsgeschäft abwickeln. Nur so kann garantiert werden, dass durch die Kreditkartenzahlung keine persönlichen Daten übertragen werden, die nachher in der Datenbank sichtbar sein könnten.

 

Fazit

Ein Hackerangriff auf Ihr Seitensprungportal muss nicht zwangsläufig zum grossen Fiasko führen. Wenn Sie einige Dinge beachten und mit Ihren persönlichen Daten sorgfältig umgehen, dann sind Ihre persönlichen Daten anonym und geschützt. Wenn Sie diese Massnahmen berherzigen, müssen Sie keine Angst vor einem Hackerangriff haben und können Sich entspannt und in Ruhe Ihrem Seitensprung widmen.