Eine verhängnisvolle Affäre – wie mein Seitensprung zum Problem wurde

verhängnisvolle affäreNach langen Ehejahren ist es bei uns im Bett ziemlich ruhig geworden. Genau genommen passiert irgendwie gar nichts mehr. Mein Mann arbeitet immer sehr viel und kommt oft erst in der Nacht nach Hause. Ich kümmere mich den ganzen Tag um den Haushalt und die Kinder. Und irgendwie ist der Sex über die Jahre eingeschlafen.

Als mir dann Thorsten in einem Einkaufs-Center über den Weg lief, veränderte sich mein Leben schlagartig. Ich kannte Thorsten von früher, wir hatten zusammen ein paar Semester an der gleichen Uni studiert, haben uns dann aber schnell aus den Augen verloren. Umso grösser war die Wiedersehensfreude nach 20 Jahren. Wir setzten uns in ein Café und schwatzten einen ganzen Nachmittag lang. Es tat so gut, mal wieder mit jemandem zu reden. Und zu flirten. Thorsten lebte seit einigen Monaten wieder allein und genoss scheinbar sein Single-Leben. Mit seiner positiven Ausstrahlung tat er mir sehr gut und zog mich schnell in seinen Bann.

Als er mich dann fragte, ob er mich wiedersehen dürfte, war ich ziemlich froh und willigte sofort ein. Wir trafen uns ab da regelmässig. Erst zum Kaffee, dann abends an der Bar, mal zum Squash. Unsere Treffen wurden immer häufiger und ich lebte auch irgendwie nur noch darauf hin. Zum ersten Mal in meiner Ehe war ich froh, dass sich mein Mann so wenig für mich interessierte. Ich hätte es nicht ertragen, seinen fragenden Blicken zu begegnen. Mit Thorsten wurde ich schnell intim. Wir gingen nach dem Sport zu ihm und da war endliche mal wieder was los im Bett. Genauer gesagt: da flogen die Fetzen. Ich weiss nicht wo wir mehr Kalorien verbrauchten: beim Squash oder in seinem Bett. So ging es fast ein Jahr lang und es hätte noch ewig dauern können, wenn nicht Thorsten plötzlich auf die Idee gekommen wäre, dass ich meine Ehe aufgeben sollte.

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Er begann mich zu drängen, es meinem Mann zu sagen. Dann schickte er plötzlich Annoncen von Mietwohnungen, für uns beide. Ich machte ihm klar, dass das nicht in Frage käme. Er sei für mich nur ein Affäre, Gefühle seien da nicht im Spiel. Ich wollte meinen Mann nicht verlassen und auch mein Leben nicht so radikal ändern. Plötzlich wurden die Treffen mit Thorsten zur Pflicht, ich ging irgendwie gar nicht mehr gern hin. Und im Bett wurde es auch irgendwie langweilig. Eine Freundin riet mir, die Affäre zu beenden und es Thorsten in Ruhe zu erklären. Also machte ich mit ihm ein Treffen an einem neutralen Ort ab. Dort erklärte ich ihm die Situation und dass ich unsere Affäre nicht weiter fortsetzen wollte. Überraschenderweise reagiert er relativ gelassen. Ihm sei auch schon aufgefallen, dass unsere Gefühle sich etwas abgekühlt hätten. Ich war so erleichtert. Und weil es so gut gelaufen war, versprach ich ihm, dass wir wenigstens noch zusammen zum Squash gehen würden.

Doch ich hatte mich zu früh gefreut. Thorsten wurde immer aufdringlicher. Er rief ständig bei mir zuhause an, auch zu Zeiten wo mein Mann daheim war. Ich sagte ihm ziemlich deutlich dass das so nicht geht und er mich in Ruhe lassen sollte. Ab da folgte ein Horror auf den nächsten. Er schickte Blumen, stand mit dem Auto vor unserem Haus, verfolgte mich beim Einkaufen und sprach sogar meine Kinder an. Ich wurde immer verzweifelter. Ich hatte etwas begonnen was ich nun nicht mehr unter Kontrolle bekam. Es wuchs mir über den Kopf. Sogar mein Mann merkte, dass etwas komisches passierte. Als er mich wieder einmal darauf ansprach, erzählte ich ihm unter Tränen die ganze Geschichte. Erst war er ziemlich ärgerlich, wie ich sowas machen könne und die Ehe gefährden könne. Aber dann kapierte er recht schnell, dass hier mit Moralvorträgen das Problem nicht zu lösen war. Zu meiner grossen Erleichterung versprach er, mich zu unterstützen. Ich sollte ihn anrufen wenn es das nächste Mal Ärger gab und dann wollte er sich ihn „vorknöpfen“. Dies sollte nicht lang auf sich warten lassen. schon am nächsten Tag stand Thorsten wieder mit dem Auto vor unserer Tür. Mein Mann redete einige Zeit mit ihm und bat ihn, zu verschwinden, andernfalls müsse er die Polizei einschalten.

Es wurde dann noch richtig mühsam. Thorsten ging zwar von da an meinem Mann aus dem Weg, aber er liess sich viele kleine Gemeinheiten einfallen, um uns das Leben schwer zu machen. Diverse Platte Autoreifen, Kratzer an Auto und Eingangstür, sogar eine grobe Graffiti-Schmiererei an unserem Haus gingen sicher auf sein Konto. Anzeigen bei der Polizei brachten eigentlich nichts, weil wir keine Beweise hatten. Irgendwann nach endlos langen Monaten wurden Thorstens Auftritte immer seltener. Er hatte wohl kapiert, dass dieser Kleinkrieg nichts brachte und ich mich auch sicher nicht von meinem Mann trennen würde. Jetzt leben wir wieder in Ruhe und hoffen, dass wir nie mehr etwas von Thorsten hören werden.

Unsere Ehe wurde durch diese verhängnisvolle Affäre ziemlich auf die Probe gestellt und mein Mann war auch alles andere als glücklich mit der Tatsache, dass ich ihn betrogen hatte. Dennoch hat uns diese Geschichte irgendwie näher zusammen gebracht. In meiner Verzweiflung und Hilflosigkeit habe ich wohl seinen Beschützerinstinkt geweckt. Er zeigt auch wieder deutlich mehr Präsenz zu Hause und überrascht mich ab und zu mit einem Candle-Light Dinner, wenn die Kinder mal nachts nicht da sind. Wir haben dann auch endlich mal unsere Eheproblem angesprochen und diskutiert, was uns in der Ehe nicht mehr gefallen hat und wie es überhaupt zu einem Seitensprung hat kommen müssen. Seither läuft unsere Ehe wieder deutlich besser, auch im Bett passiert wieder mehr als nichts.

Ich kann nur jedem raten, der sich auf eine Affäre einlässt: gebt Acht, dass euer Seitensprung selbst gebunden ist. Andernfalls läuft man Gefahr, dass sich der Affärenpartner plötzlich in einen verliebt und dann kann es schnell unangenehm werden. Ich kann nicht ausschliessen, dass ich nie mehr in meinem Leben fremdgehen werde. Vielleicht kommt wieder mal eine Zeit, wo ein wenig Abwechslung das Sexleben auffrischen kann. Aber ich werde mich nie wieder auf eine Affäre mit einem Single-Mann einlassen!

Wenn Sie also auf der Suche sind nach einem Seitensprung, dann sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass Ihnen dieser im nächsten Shopping-Center begegnet. Überlassen Sie nichts dem Zufall sondern steuern Sie Ihr Glück mit einer Online-Seitensprungagentur. Dort können Sie die Kriterien genau festlegen, nach denen Sie einen Affären-Partner suchen. Und da sollte Sie Wert auf einen gebundenen Partner legen, der auch nur ein wenig Spass und Abwechslung im Bett sucht. Verlieben ausgeschlossen!
 

Tipp: Wir haben die grössten Seitensprung-Seiten getestet. Unsere Empfehlung ist klar: Lovepoint!
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