Mein Seitensprung auf einer Dienstreise

Fremdgehen mit Erlaubnis

Ich bin eigentlich nicht der klassische Kandidat für einen Seitensprung – dachte ich. Ich stehe mitten im Leben, bin im Großen und Ganzen zufrieden mit mir und meiner Umwelt und bin auch nicht permanent unterwegs und einsam. Und trotzdem, oder gerade deshalb, habe ich eine prickelnde Erfahrung gemacht, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.
 

Unterwegs und gelangweilt

Ich bin in meiner Firma für den IT-Bereich zuständig. Da sich dieses Fachgebiet permanent weiterentwickelt, sind regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen unerlässlich. Deshalb schickt mich mein Chef von Zeit zu Zeit auf eine solche. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass sich die Kontakte dort vor allem auf männliche Kollegen beschränken. Da ist es sicher verständlich, dass ich mich auch einmal nach weiblicher Gesellschaft gesehnt habe. Ich hatte einfach auch einmal Lust auf andere Themen und wollte den Abend „gemütlich“ ausklingen lassen.
 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Jemanden in einer fremden Stadt unter der Woche kennenzulernen ist nicht leicht. Ich kannte nicht die passenden Lokalität und hätte auch nicht gewusst, ob und wie ich dort einfach jemanden ansprechen soll. Was liegt da als ITler näher, als das Internet zu bemühen? Wenn es doch für alles Partnerbörsen gebt, warum dann nicht auch für Seitensprünge? Und so saß ich am ersten Abend meiner Ankunft im Hotel und suchte auf einem Seitensprungportal in meiner Gegend nach einer Begleiterin.
 

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Glück!

Es gab überraschend viele Damen, die das Gleiche suchten wie ich. Wo hat Frau es schließlich leichter als im Internet?
Ich gestehe, dass ich nicht nur eine, sondern gleich vier interessante Frauen kontaktiert habe. Bei zweien konnte ich direkt merken, dass die Chemie nicht stimmte; die dritte reagierte gar nicht erst. Aber die vierte war ein richtiger Volltreffer! Wir verstanden uns sofort und SIE war es auch, die ein schnelles Treffen vorschlug – ihr behagte virtuelle Kommunikation scheinbar nicht besonders. Damit war ich natürlich einverstanden, suchte ich doch auch keine Chatabende sondern realen menschlichen Kontakt.
 

Das Treffen

Ich befand mich in ihrer Heimatstadt, darum überließ ich Ihr die Wahl des Treffpunkts. Wir trafen uns einen Abend nach unserem online-Kennenlernen in einem kleinen Restaurant, in dem wir uns in entspannter Atmosphäre beschnuppern konnten. Für uns beide war wichtig, dass wir uns ohne negative Gefühle jederzeit wieder verabschieden könnten, falls die Chemie nicht stimmen sollte. Aber diese Sorge war unbegründet. Sie erzählte mir von ihrem Leben und dass sie einfach mal wieder das Gefühl bräuchte, begehrt zu werden. Oft legte sie beim Lachen ihre Hand auf meinen Arm, was ich als Zeichen von Sympathie deutete. Dass ich nur „auf der Durchreise“ war, schien für sie, die hier ihren Lebensmittelpunkt hatte, perfekt zu sein. Ausserdem bemerkte sie bei passender Gelegenheit, dass sie ein Hotelzimmer für „das, was noch kommen könnte“ bevorzugen würde.
 

Der Nachtisch

Nach dem Essen lud ich sie ein, mit zu mir ins Hotel zu kommen. Nachdem sie bereits beim Essen dann und wann unauffällig mit ihrem Fuß mein Bein gestreichelt hatte, hielt ich das für angemessen. Ich ließ ihr den Vortritt in mein Zimmer und schloss die Tür hinter mir – als ich mich umdrehte, fiel sie mir bereits um den Hals und fing an, mich stürmisch zu küssen! Ich muss gestehen, ich war für einen Moment baff, aber das hielt Gott sei Dank nicht besonders lange an. Diese Lady stellte sich als kleine Wildkatze heraus, so dass nicht mal das Badezimmer vor uns sicher war. Anfangs war ich noch zurückhaltend, abwartend wie weit ich gehen dürfte und überließ ihr die Führung. Aber sie gab mehr und mehr nonverbale Hinweise, was sie mochte und ich konnte sie von meinen Liebhaberqualitäten überzeugen. Dreimal.

Rückblickend kann ich sagen: In meinem Fall war dieses Seitensprungportal wirklich ein Glücksfall! Ich hatte mich auf einen netten Abend -möglicherweise mit Happy End- eingestellt. Ich hätte nie erwartet, so viel Leidenschaft und Sinnlichkeit erleben zu dürfen. Ich weiß nicht, ob wir uns je wiedersehen, es war ja nie geplant, eine längerfristige Affäre einzugehen. So oder so war es ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Und sollte mich bei einer Fortbildung wieder einmal die Sehnsucht packen, so werde ich keine Sekunde zögern, nochmals im Internet nach so einer Begegnung zu suchen!