Abzocke auf Seitensprungportalen

„Fremdgehen leicht gemacht“, „Gönn Dir eine Affäre“, „Lebe Deine Leidenschaft“ – die Versprechungen der Seitensprung-Branche klingen grossartig und machen schnell Lust auf mehr. Und der Erfolg gibt den Seitensprungportalen Recht: immer mehr Männer – und auch Frauen – melden sich auf Seitensprungportalen an. Alle sind auf der Suche nach einem erfüllten Sexualleben – gern auch neben der offiziellen Beziehung und Familie.
Doch was können Seitensprungportale wirklich bieten? Oder handelt es sich bei den meisten von ihnen nur um Abzocke und Betrug?

Das Wichtigste vorweg

Auch wenn Seitensprungportale mit blumigen Versprechungen werben, Wunder können sie keine vollbringen. Wer meint, nur weil er ein teures Abo auf einem Seitensprungportal gelöst hat, kann sich jetzt Seitensprungpartner einfach so auswählen, muss ein hoffnungsloser Optimist sein. Denn auch hier gibt es nichts geschenkt. Wer einen Seitensprungpartner sucht, muss auch auf einem Portal daran arbeiten und um einen passenden Partner werben. Das gilt besonders für Männer. Denn diese haben es auf Seitensprungportalen besonders schwer, da sie zumeist in der grossen Überzahl sind. Das kann schnell bedeuten, dass um eine seitensprungwillige Frau bis zu zehn Männer buhlen. Da gewinnt nur der Einfallsreichste. Mit plumpen Anmachen kommt Mann hier nicht zum Ziel.

Viele Männer machen dann das Seitensprungportal dafür verantwortlich, wenn Sie nicht zum Ziel kommen und werfen den Portalen Abzocke und Betrug vor. Aber auch Frauen beschweren sich regelmässig bei uns, dass die Seitensprungportale unseriös arbeiten. Wir sind dem auf den Grund gegangen und haben die Vorwürfe im Einzelnen analysiert. Hier erfahren Sie, ob Sie auf Seitensprungportalen abgezockt werden.

Was kann ein Seitensprungportal bieten?

Ganz einfach gesagt handelt es sich bei einem Seitensprungportal schlicht um eine Datenbank. Die Dienstleistung des Portals beschränkt sich auf die Bereitstellung dieser Datenbank und dem regelmässigen Erstellen von Kontaktvorschlägen. Was die Mitglieder des Portals aus diesem Angebot machen, und ob sie über dieses Portal wirklich einen Seitensprungpartner finden, liegt nicht im Einflussbereich eines Seitensprungportals.

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Vielmehr obliegt es dem Einfallsreichtum und der Geduld der Mitglieder des Portals, sich aus der Menge an Mitgliedern den passenden Seitensprungpartner auszuwählen. Erwarten Sie also nicht zu viel, wenn Sie ein teures Seitensprung-Abo gelöst haben. Die Arbeit liegt erst noch vor Ihnen.

Die häufigsten Betrugs-Vorwürfe

Die häufigsten Vorwürfe, die uns bezüglich Seitensprungportalen immer wieder erreichen, beziehen sich auf Folgende Tatbestände:

– Fake-Profile
– keine echten Frauen
– nur Absagen oder gar keine Reaktion auf Kontaktaufnahmen
– billige Anmachen durch Männer
– Abofalle

Fake-Profile
Unter einem Fake-Profil versteht man ein Profil, hinter dem sich kein echtes Mitglied verbirgt. Meist stehen kommerzielle Interessen dahinter, zum Nachteil des kontaktierten Mitglieds. So berichten uns immer wieder unsere Leser, dass Sie auffallend oft dann von ungewöhnlich vielen Damen kontaktiert werden, wenn die Credits zu Ende gehen oder sich der Kündigungstermin des Abos nähert. Das -zumeist männliche- Mitglied soll dazu animiert werden, wieder Geld einzuzahlen und somit vom Kündigen abgehalten werden. Diese Arbeit erledigen sogenannte Animateure. Animateure sind vom Portalbetreiber selbst beauftragte Schreiber, die unter vielen Profilen gleichzeitig Tag und Nacht aktiv sind und die Mitglieder bei Laune halten sollen.
Daran erkennen Sie Fake-Profile:

– sie sind ständig online
– Sie erhalten Nachrichten von Profilen die gar nicht online sind
– Sie erhalten plötzlich sehr viele Kontaktanfragen wenn Ihr Guthaben zu Ende geht oder der Kündigungstermin bevorsteht
– Sie haben regelmässig Kontakt zu einem Frauenprofil, welches aber Treffen in der realen Welt unter fadenscheinigen Vorwürfen aus dem Weg geht
– Sie werden von attraktivenFrauenprofilen angemacht, obwohl Sie 30 Jahre älter sind und mindestens 100km weit weg wohnen

All das sollte Sie stutzig machen. Seien Sie also kritisch und hinterfragen Sie die Motivation der Profile. Im Zweifelsfall können Sie unter dem Profilnahmen in einschlägigen Foren nachfragen. Da erhalten Sie sicher mehr Informationen dazu. Profilfotos können Sie übrigens mit der Google-Bildersuche entlarven. Meist finden Sie unter diesen Fotos Frauen auf einschlägigen Sex- oder Pornoportalen wieder. Dann haben Sie es in jedem Fall mit einem Fake zu tun.

Keine echten Frauen
Das ist ein häufiges Problem auf Seitensprungportalen. Leider liegt es in der Natur der Sache, dass sich eher Männer auf Seitensprungportalen tummeln als Frauen. Um dieses Problem zu vertuschen, werden Frauenquoten geschönt oder Animateure eingesetzt. Die Portalbetreiber sind da ziemlich kreativ. Beim Hack der Seitensprungagentur Ashley Madison wurde offensichtlich was vorher schon viele vermutet hatten: es gab dort kaum echte Frauen. Die meisten Frauenprofile hatte Ashley Madison selbst anlegen lassen.

Unser Tipp: Schauen Sie in die AGBs der Portalbetreiber, bevor Sie ein teures Abo abschliessen. Meist wird dort unverblümt deklariert, dass man mit Animateuren oder Controllern arbeitet. In diesem Fall sollten Sie auf ein teures Abo verzichten.

Nur Absagen oder gar keine Reaktion auf Kontaktaufnahmen
Viele Männer beschweren sich bei uns, dass sie auf ihre Kontaktaufnahme oder Nachrichten keine Antworten erhalten. Im besten Fall bekommen Sie als Reaktion eine Absage. Wir können uns dazu nur folgendermassen äussern: was kann das Seitensprungportal dafür?

Hinterfragen Sie stattdessen Ihren eigenen Schreibstil. Auch eine Frauen, die auf der Suche nach einem Seitensprung ist, will erobert werden. Mit blöden Anmachen werden Sie da nicht zum Ziel kommen. Verschicken Sie auch niemals Standardanschreiben, das ist leicht durchschaubar. Lassen Sie sich besser Zeit beim Verfassen einer Nachricht und gehen Sie individuell auf das Anvisierte Frauenprofil ein.

Billige Anmachen durch Männer
Das ist der einzige Vorwurf unserer weiblichen Leserinnen. Männer trumpfen mit doofem Imponiergehabe auf und benehmen sich rücksichtslos. Allerdings müssen wir auch hier sagen: mit Abzocke und Betrug durch das Seitensprungportal hat das nichts zu tun. Sie beschweren sich ja auch nicht beim Barbesitzer, wenn Sie in dessen Bar von Gästen blöd angebaggert werden. Sollte die Anmache jedoch klar gegen die Richtlinien des Portals verstossen, haben Sie immer noch die Möglichkeit, das fehlbare Profil zu melden.

Die Abofalle
Der wohl älteste Vorwurf der Abzocke auf Seitensprungportalen betrifft die sogenannte Abofalle. Gemeint sind viel mehr die Roll-over-Verträge, die sich automatisch nach Vertragsablauf um üblicherweise ein weiteres Jahr verlängern. Mitglieder von Seitensprungportalen sind häufig überrascht, wenn Sie für ein weiteres Jahr den Dienst bezahlen müssen oder sich sogar bei ihnen eine Inkasso-Firma meldet.

Allerdings handelt es sich auch hierbei weder um Abzocke noch Betrug. Wer ein Abo bei einem Seitensprungportal abschliesst, sollte sich vorher über die Vertragsmodalitäten -und dazu gehören auch die Kündigungsfristen- informieren. Wer jedoch einfach bei „Ich habe die AGBs gelesen und akzeptiere die“ einen Haken setzt, ohne die AGBs auch nur angeschaut zu haben, muss sich nachher nicht wundern, wenn der Portalbetreiber sein Geld einfordert.

Die schwarzen Schafe der Branche

Leider tummeln sich aber auch im Bereich der Seitensprungportale einige echte schwarze Schafe. Deren Geschäftsgebaren ist zumeist rechtswidrig. Verbraucherschützern sind sie ein Dorn im Auge. Leider lässt sich juristisch oft nicht allzuviel machen. Wird ein solches Portal abgestellt oder abgemahnt, entsteht anderswo und unter neuem Namen ein neues. Daher raten wir allen Seitensprungwilligen: melden Sie sich ausschliesslich bei unseren drei Testsiegern Lovepoint.de, Secret.de oder JOYclub.de an. Diese Portale sind seriös und arbeiten auch nicht mit Animateuren.

Sollten Sie dennoch mit einem anderen Portal liebäugeln, dann halten Sie die Augen offen und seien sie Skeptisch. Räkeln sich auf der Startseite des Portals auffallend attraktive Damen in knappen Höschen? Bekommen Sie innerhalb von Minuten mehrere Popups mit eindeutigen Aufforderungen von willigen Damen, die alle nur mit Ihnen ins Bett wollen, obwohl diese nichts von Ihnen wissen? Sollen Sie zur Kontaktaufnahme teure Nummern anrufen? Ist das Portal in schlechtem Deutsch gehalten oder werden Sie von Damen mit schlechtem Englisch kontaktiert? Das alles sollte Sie skeptisch machen. Melden Sie sich auf derartigen Portalen besser gar nicht erst an. Dort werden Sie mit Sicherheit nur abgezockt!